Lebensgeschichten

Mariam

Les fistules obstétricales, qui surviennent le plus souvent lors d'un accouchement prolongé, sont opérables. Parfois, plusieurs interventions sont nécessaires avant d'obtenir des résultats définitifs. Mariam nous raconte son parcours. Découvrez son histoire.

Burkina Faso

Hadiza

„Die an Noma leidende Hadiza, 11 Monate, wird mit nekrotisiertem Gesicht vom nationalen Spital in Zinder an uns verwiesen: Wunde an der rechten und teilweise an der linken Wange, Befall des Kinns und Schwellung des rechten Auges. Sie liegt im Sterben."

So klein sie auch sein mag, Hadiza entschliesst sich zu kämpfen und wird dabei von ihrer Mutter und medizinischen Spezialisten in der Schweiz unterstützt, die uns treu und notfallmässig beraten. Jeder Tag ist ein Kampf gegen den Tod, gegen die Krankheit, die das Fleisch frisst und eine klaffende Wudne hinterlässt, die für alle Infektionen offen ist. Und dann, drei Monate später, weint Hadiza wieder, oder lächelt, ihr Blick beginnt, die Welt zu befragen, ihr kleiner Körper akzeptiert de Liebkosungen des Regens oder das Brennen der Sonne. Sie geht wieder lebhaft auf dem Weg des Lebens.

Niger

Julia

„In einem winzigen Haus, noch armseliger als armselig, haben wir die 13jährige Julia, ihre Mutter, ihre Grossmutter und ihre zwei Brüder gefunden. Julia beginnt zu weinen und erzählt uns, wie sie von ihrem grossen Bruder sexuell missbraucht wird."

Die Grossmutter bricht zusammen, aber die Mutter zeigt sich sehr hart gegenüber ihrer Tochter, auch wenn sie die Wirklichkeit kennt. Julia wird von ihrem Bruder missbraucht, und sicher auch von ihrem Vater und von Arbeitern in der Mine neben dem Haus. Julia kommt mit uns ins Auffangheim. Die Aufregung des Tages war so gross, dass sie am Abend eine Tachykardie-Krise hat. Wir bringen sie ins Spital. Körperlich geht es ihr gut, das Problem ist emotional. Im geschützten Rahmen unseres Auffangheims macht Julia eine Psychotherapie, die ihr erlauben sollte, die mit dem sexuellen Missbrauch verbundenen Traumata vergessen oder zumindest zu überwinden, und ihren Lebensfaden wieder voll Vertrauen aufzunehmen.

Kolumbien

Modou

„Man sah Modou, 7 Jahre, wie er auf der Strasse hinkte und vor Schmerz Grimassen schnitt. Ein paar Frauen haben ihn gerufen und ihm die Kleider ausgezogen: es war erschreckend! Sein Rücken war übersät mit eiternden Wunden, sein linker Schenkel stark geschwollen, und auf seinem Bauch waren schwere Verletzungen."

Modou war von seinem Marabut und dessen Stellvertreter geschlagen worden, weil er sich von einem Teil seines Bettelertrags, der etwa 20 Rappen entspricht, etwas zu essen gekauft hatte. Das Spital von Kaolack hat uns kontaktiert. Wir waren vom Zustand des Kindes erschüttert und haben die Presse kontaktiert und auch dem Vater des Kleinen geraten, den Koranmeister anzuklagen. Urteil: 3 Jahre Gefängnis und 300'000 CFA Schadensersatz und Zinsen. Es ist selten, dass gegen Marabuts Klage erhoben wird, und noch seltener, dass einer von ihnen mit Gefängnis bestraft wird. Dies ist ein grosser Schritt nach vorne in unserem Kampf gegen die Ausbeutung der Talibé-Kinder.

Senegal